Search This Blog

Loading...

Aug 27, 2015

Short Hiatus

Taking a couple of weeks off for some needed R&R and to get caught up on several projects. Will be back in mid-September.

Until then! Don't let the clock rule you .

Timepieces on display at the Museo Galileo in Florence, Italy

Jul 17, 2015

Immortal Guardian stories in German - Die Serie des Ewigen Wächters - Live!

First of all, the edits are progressing on Triple Junction, Book 5 of The Schattenreich. I expect an early fall release. Excerpt and cover release in early September.

Secondly, for the German readers out there (you know who Du bist), especially those who have been asking me when German translations will soon be available for my Schattenreich novels (leider noch nicht), here are excerpts from the German versions of my first two short stories from the Immortal Guardian series, Die Schwingen des Wächters and Das Auge der Sphinx, translated from the English to the German (aber nicht rückwärts rum) by Lieselotte Kill (planned release: early August LIVE!) . Universal links below.

Aus Die Schwingen des Wächters, Copyright 2015, Sharon Kae Reamer

Amazon worldwide German version 
Amazon worldwide English version


 Das grelle Licht blendete ihn für einen Augenblick. Enkidu stellte sich vor es sei der Funke des Lebens nach dem Tode oder die Berührung der Götter. Ein Raum, den er niemals zuvor gesehen hatte, erschien vor ihm und er spürte den Schlag seines Herzens. Es war, als ob jemand kochendes Öl durch seinen Körper fließen ließe.

Er atmete tief ein. Eine Frau stand vor ihm. Sie war etwa einen Kopf kleiner als er, hatte einen olivfarbenen Teint und braunschwarze Augen; ihr glattes Haar fiel wie ein gelber Wasserfall über ihre Schultern bis auf die Brust. Sie beobachtete ihn, ernsthaft und konzentriert. Er fand ihr starkes, herzförmiges Gesicht verführehrend, schon deshalb, weil es nach seinem Tod das Erste war, das er sah.

Enkidu hatte keine Ahnung, in welchem Teil des Himmels oder der Hölle er angekommen war oder welche Gottheit vor ihm stand. Sie schob ihr Haar mit beiden Händen zurück, so dass es hinter ihre runden, aber aufrechten Schultern fiel. Die Goldfäden, die ihr weißes ärmelloses Gewand am Mieder und am Saum durchzogen, passten zu der üppigen Menge Gold an ihren Armen und um den Hals und betonten ihre Schönheit.

„Sei willkommen“, sagte sie.

„Sei bedankt“, Enkidu neigte den Kopf und breitete seine Hände aus als Geste der Unterwerfung. „Wie kann ich dir dienen?“ Ihr Willkommensgruß und seine Entgegnung waren in einer Sprache gesprochen, die er niemals zuvor im Leben benutzt hatte.

Sie machte einen Schritt auf ich zu, einen kleinen nur, aber er musste darüber lächeln. Sie sah so sterblich aus.

„Du musst wissen, warum ich dich zurück gerufen habe.“

Enkidu hob den Kopf. „Zurück?“ Er bewegte sich langsam im Kreis, sein starrer Blick auf den steinernen Dämon gerichtet. Der hatte den Körper eines Löwen und die Schwingen und den Kopf eines Falken.

***

Aus Das Auge der Sphinx, Copyright 2015, Sharon Kae Reamer

Amazon worldwide German version
Amazon worldwide English version


Er meißelte vorsichtig eine kleine Unebenheit von ihrer Wange und strich dann mit der Fingerspitze darüber, um die Stelle zu prüfen. Fahles Tageslicht tauchte die Dombauhütte in sepiafarbene Töne und erzeugte fleckige Schatten. Die vielfachen heiseren Rufe einer vorbeiziehenden Gruppe von Fußballfans hallten auf dem großen Platz wider. Vögel, die auf einem Sims über ihm saßen, stimmten ihre Abendgesänge an. Lavendel und Nelken in Töpfen verströmten ihren Duft. Ein Windhauch strich durch sein Haar, eine kurz gelebte, aber perfekte Ewigkeit. Jetzt ist eine Ewigkeit, in der ich leben will.
Der letzte Rest des Tages, diese wenigen kostbaren Augenblicke, ließen ihn fast vergessen, was er wusste: Zeit existierte nicht.

Er strich mit den Fingern über den Stein, tastete nach Unebenheiten und dabei richtete er die schleifenförmige Bewegung auf eine raue Stelle unter ihrem Kinn. Leandro wusste, dass er jede Sekunde der Ewigkeit brauchen würde, um seine eigenen Unebenheiten zu glätten.

Er  richtete seine Aufmerksamkeit auf den scharfen Meißel, den er am liebsten für das Formen von Gesichtern benutzte. Steinerne Augen starrten ihn aus einem Gesicht an, das seit hunderten von Jahren tot war. Er wurde aber nicht müde, es zu formen. Leandro trug die Büste zu einem der langen Tische. Er setzte sie vorsichtig ab und trat zurück um zu sehen, was noch nicht stimmte, dabei wischte er den Staub von seinen Händen. Mangel an Schuld. Die Augen schauten ihn nicht mehr anklagend an.

„So spät noch bei der Arbeit, Leandro?“

 Miriam lehnte an der Wand am Eingang zur Werkstatt.

„Ah, Frau Richter.“ Ein kleiner Ruck mit einem eckigen Schaber vollendete den Bogen einer Augenbraue. „Wie sind Sie hereingekommen?“

Markus hat mich hereingelassen, als er ging.“ Sie ging auf Leandro zu und schaute sich die Einzelheiten genau an, die er gerade geformt hatte. In seinem Körper kribbelte es, als sie näher kam. Miriam zog die Rundungen der Büste mit dem Zeigefinger nach. „Sie ist wunderschön. So wie alle deine Schöpfungen.“

„Sie hieß Nanaia, und ja, sie war wunderschön.“ Er drehte sich um und legte seine Hände auf Miriams Schultern. Er küsste sie einmal auf jede Wange. „Hallo, Miriam. Es ist gut dich wieder zu sehen.“

Sie lächelte, als ihre Blicke sich trafen. Miriam trat einen Schritt zurück, und ihr Lächeln verschwand. Sie sah sich in der Werkstatt um. „Alle sind schon gegangen, nur du bist noch hier? Ist es nicht ein bisschen unheimlich, alleine hier zu dieser Nachtzeit, über dir türmt sich der riesige Dom?“

Er zuckte mit den Schultern. „Das finde ich nicht. Faule Sommerabende unter dem Dom helfen, meinen Verlangen nach dem ewigen Paradies zu stillen.

Sie hob sein Schnitzwerkzeug auf und betrachtete jedes Teil sorgfältig von allen Seiten. Wie sieht es mit Abendessen aus? Geht natürlich auf mich.“

Er hakte seine Daumen in den Bund seiner Jeans. „Stell dir das vor. Hauptkommisarin Miriam Richter will mich zum Essen ausführen. Sollte mir das zu denken geben?“

Miriams Lächeln war kein warmes Lächeln. Sie strich sich über ihr kurzes schwarzes, mit Silberstreifen durchzogenes Haar. „Bei mir solltest du immer auf der Hut sein. Ich bin nichts als Ärger.“


***

Jun 28, 2015

Ah, Italia! Part Four

Hello Perugia!

City on a hill. The capital of the Italian province of Umbria and a former Etruscan city (the indoor pool of our hotel allows a glimpse at some of the ruins through a transparent bottom).

I've decided I really liked Umbria. The Perugia city center is on the top of a really big-assed hill. Where our hotel is, there's no parking. There's really no parking anywhere at the top. People who actually live here must pay premium prices for a sliver of garage space.

We resigned ourselves to trudging up from one of the public parking garages (at the bottom of the hill), dragging our suitcases behind us. But wait!

On the way down down down from Perugia's city center
There's escalators that go all the way up. And up. And up. All the way to the top. It's a miracle.

This picture doesn't really do the whole system justice. To get where you're going you may have to change escalators, walk, and get on another escalator. It really is a system.

The steepness won't impress anyone who's been on the London Underground or the subway in Prague. But the really fun thing about the whole Perugia escalator system is that there's a culture going on in there.

While you're walking from one escalator to the next, there are shops and market stalls selling chocolate, cheese, and crafts. There's even a restaurant. You could spend a whole day in there.

Market stalls next to one of the escalators

There's some cool pictures here and from the Perugia tourism portal here with all kinds of information about the city and events.

So once we got to the top, just a very few meters from our hotel, we decided to explore the city's main drag and give ourselves a treat.
the view from our hotel room




Happy hour Perugia style





It was only around five in the afternoon, but, you know, it's always six o'clock somewhere. The beers are what w paid for. The rest was on the house. We decided we needed to come back here again the next day. And we did.

San Pietro abbey

But business comes first and the reason for making our stop in Perugia was to visit the Observatorio Sismica Andrea Bina in the basement of the Benedictine abbey San Pietro.

The well-maintained and well-worn basement where the seismic observatory resides seems to have left the outside world behind - with the exception of the seismic signals, today collected digitally. Father Martino Siciliani, the director of the observatory, is  well-maintained but doesn't appear well-worn at all for his age (I won't tell, but he's terribly fit, typically Italianate stylish, and I'd guess ageless).


One of the oldest seismic observatories in Italy, the modern observatory was established in 1931 and contains a treasure trove of antique seismometers. The oldest is a pendulum of the design for which the observatory was named. The concept of suspending a (lead) pendulum over sand originated with the philosopher and monk Andrea Bina in 1751.

















Andrea Bina's treatise on ground motion
Another rarity includes an Agamemnon seismograph, which utilized drum recordings on smoked paper and were one of the first seismographs to be employed in the late 19th century (in Greece) to measure seismic waves.
the drum and recording of the Agamemnon seismograph















After our short but instructive visit to the observatory, we spent the rest of our time walking the city center and basking in the ambiance of this lovely relaxed city. I think April is probably one of the best times to visit. It wasn't too hot nor too crowded.

Piazza IV Novembre - everyone gathers on those steps
I developed an instant fascination for the Perugia griffin (due to my innate love of anything chimera!) and have made it my goal to learn more about this marvelous beast. I had hoped that the griffin - head and wings of an eagle and body of a lion - would turn out to be Etruscan, but the city symbol was adopted in the Renaissance period as a symbol of strength. He can be seen on doorknobs, frescoes - everywhere - throughout the city.